Leatherface.

Es ist zugegebenermaßen lange her, dass ich der britischen Band Leatherface die ihr gebührende Aufmerksamkeit geschenkt habe.
Es gab eine lange Zeit, einige Jahre, in denen ich die Punkband um Sänger Frankie Stubbs häufig gehört, Konzerte besucht und ihre Musik und ihre Texte, ihren Stil, sehr verehrt habe… und das, ohne eine einzige Schallplatte von ihnen zu besitzen.
Das liegt vor allem an meinem Freund Mika, der Leatherface wie kaum eine andere Band verehrt und dies eben auch durch den Erwerb von Tonträgern zum Ausdruck gebracht hat, die ich mir dann auf Kassette aufgenommen habe, um diese durch meine Stereoanlage zu jagen.
Ein anderer Freund, ein anderer Michael, gehört ebenfalls zu den Menschen, die Leatherface sehr mögen. Und das, obwohl sein Musikgeschmack eigentlich nicht so sehr in Richtung Punkrock mit zerstörter Stimme und sägenden Gitarrenmelodien neigt. Schlicht: Auch er kann sich dem spröden Charme von Stubbs und Genossen nicht entziehen. Von einem gemeinsam besuchten Leatherface-Konzert in der Bielefelder Bogefabrik gibt es ein hervorragendes von Michael geschossenes Photo von Frankie Stubbs, dessen Ausdruck noch immer auf dem Karton, der meine Vinyl-Singles beinhaltet, prangt.
Letzterer nun in Berlin wohnender, aus dem gleichen Mikrokosmos wie ich und Mika stammender Michael machte mich nun via Facebook auf eine im Deutschlandfunk ausgestrahlte 45-minütige Sendung über Leatherface von Paul Baskerville aufmerksam. Jemand hat die Sendung mit dem Untertitel “Die letzte große Punkband?” aufgenommen und im Internet hochgeladen.
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add new post.

ein neuer eintrag. ein neuer tag. das wetter wird so langsam besser. coco traut sich mehr aus der wohnung, und sonnt sich gerade in diesem moment auf der fensterbank. diese wird zwar von unten noch beheizt, aber die sonne trägt auch ihren teil zu einem glücklich dort liegenden katzentier bei.

gleich mein kleiner ausflug in das nachbardorf. von ammerbuch-pfäffingen nach ammerbuch-poltringen, wo ich ein päckchen für e. aus der post-agentur abholen darf. der weg entlang der nagolder straße wird nicht länger als zehn minuten dauern und mich zu einem fachgeschäft für pferdezubehör führen. dort, und nur dort, gibt es briefmarken zu kaufen und post abzuholen.

mit dem besseren, wärmeren wetter steigt auch meine laune auf den frühling und auf den sommer, und damit einhergehend auf die unvermeidlich bald beginnende saison im baseball. e. und ich haben unsere ersten trainingseinheiten mit neuem baseball-schläger bereits vor zwei wochen hinter uns gebracht und hatten nachher muskelkater in den po-backen. keinen muskelkater bekommt yours truly, wenn er abends auf der couch oder im schreibtischstuhl chips einstopfend vor sich hin gammelt und entweder auf cubavision die playoffs der kubanischen baseball-liga oder das spring training aus den sonnigen ecken der vereinigten staaten anschaut.

es wird zeit für richtigen baseball. live in tübingen, oder softball-bundesliga in herrenberg. vielleicht mal ein ausflug nach heidenheim zum amtierenden deutschen meister. und dann im juli und im august findet ja auch noch das highlight statt: die baseball-em in heidenheim, neuenburg/rhein und stuttgart. die finaltickets liegen bereits ausgedruckt bereit!

und dann ist da ja noch meine ausbildung, die in genau siebzehn tagen beginnen wird. auf diese warte ich, und das warten ist schwer. weil ich nervös bin und weil ich mich darauf freue, und weil soviel neues auf mich wartet. die zeit rumzubringen ist schwer. ich lese und lese, und ich schreibe ab und zu mal ein paar artikel für baseballinsider.de und ich arbeite noch hin und wieder in tübingen. vielleicht organisiere ich ja auch meine freie zeit besser, wenn ich weniger davon habe. das wäre zu hoffen.

mit der hoffnung auf steigende laune, auf erfolgreiche und schöne zeiten.
bis bald,
m

The National – Terrible Love

ein ganz toller neuer song von einer meiner lieblingsbands, the national. aufgenommen aus dem us-fernsehen am 10. märz 2010. ihr neues album erscheint im mai und ich kann es kaum erwarten. “terrible love” ist der opening track des albums. wenn es so intensiv anfängt, wie ist dann erst der rest?

first post in a long time.

elizabeth and coco. i live with both of them. elizabeth, the partner. coco, the cat. this afternoon it was just coco and me. him sliding in the hallway on the carpets. stop. turn around. run. jump. sliiiiiide. we had some quality time together. like the old days. when i was in the bathroom he scratched at the door, i let him in, he took a peek at my pee, checked out the bathroom and left.

good times.

What better way to spend the Fourth of July…

wegweiser
…als auf einem Baseballplatz irgendwo in Deutschland?

Ungefähr einmal im Jahr, zusätzlich zu meinen regelmäßigen Baseball-Besuchen bei den Tübingen Hawks, die in der zweiten Bundesliga Süd spielen und dem Konsum vieler Major League Baseball-Spiele am heimischen Laptop, unternehme ich einen kleinen Ausflug in eine andere Baseball-Hochburg in Deutschland. Im vergangenen Jahr habe ich einen Besuch in Köln mit dem Playoff-Viertelfinale der Cologne Cardinals gegen den späteren Meister, die Regensburg Legionäre, verbunden. In diesem Jahr war ich bereits in Mannheim, um gemeinsam mit meinem charmanten Besuch aus Seattle die Mannheim Tornados gegen die Haar Disciples spielen zu sehen. Allerdings war das gleichzeitig stattfindende Slowpitch Softball-Turnier aufgrund des amateurhaften Charmes und der Anschlußfähigkeit an eigenes “Können” das Highlight dieses durch Pollenallergie geplagten Ausflugs. Vor zwei Jahren war ich ebenfalls bei den Mannheim Tornados, die damals im Viertelfinale gegen die Solingen Alligators eine Niederlage und einen Sieg schafften. Begeistert hat mich damals einerseits die freundliche, familiäre Atmosphäre am Roberto Clemente Field, das kenntnisreiche, interessierte Publikum und natürlich die spannenden Spiele. Ich saß damals auf einer Tribüne auf einer Holzbank, unter Schatten spendenden Eichenbäumen, neben mehreren kettenrauchenden älteren Herren, deren eigene Baseball-Karriere vielleicht schon einige Jahre zurücklag.

Mannheim ist in Deutschland die traditionsreichste Stadt, was Baseball angeht. Die Rhein-Main-Neckar-Region ist ohnehin die Region mit der größten Dichte an amerikanischer Armee nach dem zweiten Weltkrieg gewesen und insbesondere in Mannheim wurden von der Armee direkt nach dem Krieg auf den konfiszierten Sportplätzen der Stadt erste Baseballspiele und -turniere mit amerikanischen Armeeteams ausgetragen, die auch die Faszination der einheimischen Kinder und Jugendlichen weckten. Diese begannen bald selbst, Baseball zu spielen, und das mit einigem Erfolg: Mannheimer Teams waren bundes- und europaweit erfolgreich, Mannheimer Spieler nahmen an Welt- und Europameisterschaften teil und spielten auch in Mannheim teilweise vor mehreren tausend Zuschauern. Seit der Gründung der Mannheim Tornados im Jahr 1975 – damit sind die Tornados der älteste deutsche Baseballverein – gewannen die Baseballer insgesamt elfmal sowie die Softballmannschaft achtmal die deutsche Meisterschaft. Benannt haben sich die Tornados nach einem aus amerikanischen Soldaten bestehenden Team der Nachkriegszeit, das Tornadoes hieß, aus ausschließlich afro-amerikanischen Soldaten bzw. Spielern bestand und das das Lieblingsteam der damals noch im Kindesalter und später zu den Gründern zählenden Mannheimer Spieler war. Diese entschieden sich – so die Legende auf der Website der Tornados – ihre Mannschaft nach den amerikanischen Wirbelwinden zu benennen.

Am vierten Juli, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag erfülle ich also meine pro-amerikanische Pflicht und fahre nach Mannheim zu den ersten beiden Spielen im Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft zwischen den Mannheim Tornados und den Paderborn Untouchables, zwischen 1999 und 2oo5 insgesamt sechsmal deutscher Meister.

Leider nimmt mein Ausflug keinen guten Anfang. Damit meine ich einerseits, dass die deutsche Nationalhymne angesichts dieses Spiels von nationaler Tragweite gespielt wird – durchaus überflüssig, wenn mich jemand fragen würde. Dem Anlass angemessen wird immerhin die amerikanische Nationalhymne von einer in blau (Kleid), weiß (Flip Flops) und rot (Hut) gekleideten Frau a capella gesungen. Kaum läuft das Spiel 3o Minuten lang, fängt es schon an zu regnen und der Regenschauer wächst sich zu einem zwanzigminütigen Gewitterschauer aus, den ich nur als nachhaltigen Zorn über das Abspielen von “Einigkeit und Recht und Freiheit” interpretieren kann. Das Gewitter bedeutet aber auch, dass das Spielfeld fürs erste unbespielbar ist, ich erwäge angesichts weiterer dunkler Wolken am Horizont und der angekündigten Verzögerung von drei Stunden schon, meinen Ausflug nach Heidelberg zu verlegen, um deutscher Romantik den Vorzug vor amerikanischem Kulturimperialismus zu geben. Meine Loyalität dem Reich der Freiheit gegenüber ist aber doch stärker als mein Verlangen, Heidelberg zu sehen, und so spaziere ich durch die Gegend und verkürze die Wartezeit mit dem Lesen eines guten Buchs in der nun wieder strahlenden Sonne.

gewitter

Das schöne an Baseball ist, dass ein Spiel im Prinzip in jedem Moment noch gedreht werden kann, egal wie weit eine Mannschaft zurückliegt, egal wie groß der Vorsprung einer Mannschaft ist. Diese Möglichkeit bedeutet nicht nur Spannung und Aufregung, eine Nervosität, die sich von Inning zu Inning verdichtet und den Puls schneller werden lässt, sondern auch, dass die Hoffnung, ein Spiel noch drehen zu können, eine lange Lebensdauer hat. Der letzte Schlag des Spiels kann theoretisch das Spiel entscheiden, der letzte Wurf kann für einen Pitcher, der drei Stunden lang großartiges geleistet hat, zur Katastrophe werden.

Nachdem die Spieler gemeinsam mit freiwilligen Helfern also den Platz innerhalb von zweieinhalb Stunden wieder bespielbar gemacht haben, geht das erste Spiel nach fast dreistündiger Unterbrechung weiter, auch die Zuschauer_innen, die das Feld zuvor fluchtartig verlassen hatten, trudeln nach und nach wieder ein. Mannheim spielt in Offensive und Defensive gut und kann einen frühen 0:2-Rückstand kontinuierlich durch harte Schläge auf Würfe des Paderborner Pitchers Eugen Heilmann drehen und die Führung bis ins neunte Inning, den letzten Spielabschnitt, auf 9:2 ausbauen.
Für diese spezielle Spielsituation – ein Team führt, nur noch drei Spieler des Gegners müssen ausgeschaltet werden, um das Spiel zu gewinnen – gibt es eine besondere Rolle in einem Baseball-Team: den Closer. Dieser ist normalerweise nicht nur ein sehr guter, sondern eben auch der nervenstärkste Pitcher des Teams. Nachdem René Franke, übrigens genauso wie der Mannheimer Coach Georg Bull ein ehemaliger Paderborner, acht Innings sehr gut gepitcht hat, soll Jan Rüssel das Spiel siegreich beenden. Er trifft allerdings die Strikezone nur schlecht, lässt dadurch einen base on balls (durch vier balls) und zwei harte Schläge für Paderborn zu, die den Vorsprung der Mannheimer auf nur noch 9:5 verkürzen. Jetzt sieht es wirklich so aus, als könnte für Paderborn noch etwas gehen, es wird immer ruhiger im mit vielleicht 2oo Zuschauer_innen gut gefüllten Stadion. Die Nervosität bei Jan Rüssel, dem Pitcher der Mannheimer, nimmt verständlicherweise zu. Nach einem weiteren Schlag, der einen zweiten Paderborner auf die base bringt, wird nun doch Martin Dewald, ein Mannheimer, der in den USA an einem College als Closer pitcht, gebracht. Nach einem weiteren base on balls ist tatsächlich die Situation eingetreten, dass Mitch Franke für Paderborn mit nur einem Schlag, einem grand slam homerun, den Ausgleich erzielen kann. Andererseits kann auch das Gegenteil eintreten, und dieses ist viel wahrscheinlicher. Dass er den Ball zwar trifft, aber dass die Defensive diesen entweder aus der Luft fängt oder den Runner am ersten Base ausmachen kann. Als Franke den Ball trifft, wird es schlagartig ganz ganz still. Der Ball steigt hoch, fliegt weit, und verlässt in einem hohen Bogen über den Zaun das Stadion. Das fast Unmögliche ist eingetreten, das Spiel ist ausgeglichen. Mehr Punkte als diese vier können mit einem Schlag nicht erzielt werden, mehr Dramatik in einer Zeitspanne von 1o Minuten geht nicht. Das Spiel ist nämlich noch nicht vorbei, denn Mannheim hat noch die Möglichkeit, das Spiel vor der Verlängerung siegreich zu entscheiden. Dies gelingt ihnen nach einem hohen, weiten Schlag von Craig Pycock, der vom Zaun abprallt. In dem Moment, in dem Pycock den Ball trifft, läuft Lukas Egetmeyer, der an der ersten base steht, um sein Leben und trifft Millisekunden vor dem Ball an der home plate ein und erzielt das 1o:9 für Mannheim. Mannheim hat nach einem an Dramatik kaum zu überbietenden Ende das Spiel doch noch gewonnen.

softball
Das Softball- und Jugendfeld in Mannheim. Das Infield steht vollkommen unter Wasser, weshalb das Softball-Bundesligaspiel gegen die Darmstadt Rockets leider ausfallen musste. Die Damen bekamen natürlich keinerlei Hilfe durch Wasserwalze, Pumpe oder Schaufeln.

Die Paderborner Fans, die beim grand slam homerun von Mitch Franke noch wie die Besessenen am Zaun gerüttelt, geschrien und gehüpft sind, dem Herzinfarkt näher als dem nächsten Weizenbier, müssen nur 1o Minuten später mit ansehen, wie ihnen das Glück wieder zerrinnt… nach dieser Dramatik ist für die Paderborner Zuschauer_innen das nächste Weizenbier oberstes Gebot, vielleicht, um einen Herzinfarkt zu verhindern und die Herzfrequenz zu normalisieren.
Wer für die Dramatik lieber eine Fußballanalogie wünscht: Stell Dir vor, dein Team liegt in der 87. Minute mit 0:3 hinten und hat bisher offensiv nichts zustande gebracht, schießt dann wie aus heiterem Himmel bis zur 90. Minute drei Tore, gleicht somit aus, und kassiert dann in der 92. Minute doch das 3:4 und verliert das Spiel.

Es ist bereits 18h3o. Das zweite Spiel soll gegen 19h beginnen. Eine Weile überlege ich jetzt, ob ich noch bleiben oder gehen soll. Es gibt schließlich noch das zweite Spiel gleich im Anschluß, aber ich entscheide mich für den geordneten Rückzug nach Tübingen, wo ich dank des Internets erfahre, dass Martin Dewald, im ersten Spiel noch als zweiter Closer eingesetzt, das zweite Spiel für Mannheim gegen Paderborn mit 8:0 gewinnt. Kein Wunder vielleicht, dass Paderborn am Ende nicht mehr gegenhalten kann. Nach bestimmt fünf Stunden Fahrt, neun oder zehn Stunden auf dem Platz… und dann auch noch das erste Spiel in einem verrückten Finish knapp verloren… Sollte Mannheim ins Halbfinale vorrücken – im letzten Jahr verloren sie erst im Finale gegen die Regensburg Legionäre – werde ich auf jeden Fall wieder vorbeischauen.

byebye
Bye bye, Roberto Clemente Field.

One Reason.

One Reason
All Rivers Lead South, All Roads Lead Home
(Plan-It-X #52; 32o kbit/s)

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Try // Listen
Please support the artists by buying their album.

1. sometimes we bleed
2. the black and the red
3. the story of a hometown
4. a legacy of empty buildings
5. about time we give something a try
6. southern rock anthem
7. dead end roads
8. rest stop
9. song we sing
10. no surrender

This is one of my favorite albums! I was at a show during my first week in Washington, DC back in 2oo4, but don’t really remember seeing them. Then, a few months later, they played at the Plan It X Fest in Bloomington, In and the intensity of their music and their performance just blew me away. This record does capture the band’s intensity and passion, has great lyrics, plus, all three members seem like great people!

Listening to this CD makes me scratch my head. This is an interesting record, and one that is hard to put your finger on. You would not be far off if you were to describe One Reason’s sound as Avail-esque Southern punk rock by way of Floridian emo [Hot Water Music, Against Me!]. Not to say that there isn’t a unique touch to every aspect of their music; far from it. The dual throaty male and female vocals certainly add a degree of freshness to this tunage, especially considering that Ginger puts forth some of the most badass female vocals I’ve ever heard without sounding contrived or forced.

What’s very odd is that some of the songs are spot on and amazing [The Black And The Red, Dead End Roads] while other can just feel awkward or boring [Sometimes We Bleed, Bout Time We Give Something A Try]. Everything between these two extremes is also covered. From the punked-up pace of “Legacy of Empty Buildings” to the almost-rambling “Southern Rock Anthems,” this record has a nice musical diversity that helps keep it interesting. The closer, a cover of Bruce Springsteen’s “No Surrender” ties the entire package together nicely.

Lyrically this album dances around the theme of the band’s hometown, Cleveland Mississippi. It tackles a wide spectrum of issues, be they personal, social or political [and make no mistake, the three are always overlapping]. The genocide of Native Americans has been tackled in song before, but never as eloquently as “This is our original sin/our eulogy on a bathroom wall/and some movie that we never cried at/about your family dead on the side of the road/no wonder they hate us.” The lyrics are always thought-inducing and paint vivid pictures, although they tend towards the generic end of things on select cuts.

If one thing shines through on this album, it’s that One Reason are an amazing band with the clout to write one of the best and most important punk albums of the past five years. However, this is not that album. This is just a rocking, fun and thoughtful record. It sounds like the band had a good time making this and put energy into these performances, but it’s not mindless by any means. I look forward to checking out their future efforts to see if they produce that life-changing album. (http://www.plan-it-x.com/)

Songs For The Icarus Project.

Vor einigen Jahren gab es im amerikanischen Punk-Fanzine Slug & Lettuce aus Anlaß eines schlimmen Vorfalls eine längere Diskussion über manisch-depressive/bipolare “Störungen” in der Punk- und Hardcoreszene. Aus dieser spannenden Dikussion fand sich ein Zusammenschluß zusammen, das Icarus Project. Ihre erste Publikation, die es mittlerweile auch als Buch gibt, hat den sehr passenden Titel “Navigating The Space Between Brilliance And Madness.”

Das Projekt ist ein Zusammenschluß von Leuten, die zu den Themen Bipolarität, Wahnsinn, Normativität unter einem kritischen Gesichtspunkt arbeiten, publizieren, Workshops anbieten, etc. Um das Icarus Project zu unterstützen, hat die (tolle) amerikanische Band Defiance, Ohio jetzt eine Soli-Ep herausgebracht, die, verbunden mit einer Spende von ihrer Seite heruntergeladen werden kann.

Zur Seite von Defiance, Ohio, auf der Du mehr erfahren und die Ep gegen eine Spende erwerben kannst, geht es hier:
http://defianceohio.terrorware.com/icarus/

Um mehr über das Icarus Project zu erfahren, klick hier:
http://www.theicarusproject.net/

Es ist schön, ein solches wichtiges Projekt von einer tollen Band unterstützt zu sehen. Insbesondere hier in Deutschland scheint das Thema psychische Gesundheit in der Punkszene, aber auch in Aktivist_innenkreisen, nicht sonderlich viel Aufmerksamkeit zu erfahren. Umso besser, sich hier inspirieren und informieren zu lassen.